Tag Sechzehn – Schwermut

Nachdem ich mich nun schon einige Tage mit einer gepflegten depressiven Verstimmung herumschlage, ist der sechzehnte Tag nun endlich der Tag, wo ich mir nachts im Bett habe sagen dürfen "scheißschwer, jeden Tag was Schönes zu finden und es auch schön zu finden!" Ich kann das, ich kann mich dermaßen an zueinander passenden Handschuhen, Mütze und Schal freuen, dass mir die Familie nen Vogel zeigt, aber ich kann das auch herstellen und eigentlich nicht so meinen. Manchmal meine ich es, weil ich es herstelle, aber nun liegt mir dermaßen viel auf der Seele, dass das Herstellen nur kurz funktioniert.

Kann Schwermut was Schönes sein? Im Nachhinein ist Schwermut bei mir oftmals bis immer was Gutes, aber im Moment (der sehr lang ist) finde ich das nicht schön, auch wenn ich mir immer wieder sage, dass alles halb so schlimm ist und alles irgendwie weitergeht, blablabla.

Das Leben ist schön!! Ich sehe es nur im Moment nicht so richtig, und das tut mir wahnsinnig Leid. Weil meine Lieben um mich herum es mir schön machen wollen und ich daneben stehe und mir denke "ja, und?!". Aber ich reisse mich zusammen und zeige es nicht. Dann meine ich es bald auch wieder.

Schwermut hemmt meine Kreativität, habe ich festgestellt. Auch das noch.

Ich bin ein Jammerlappen. Jetzt weiß es die Welt.

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