Tag Hundertsiebenundsechzig – Apfelkuchen

Die Kommentare auf meinen letzten Blog haben mich schon wieder unter Druck gesetzt, so dass ich einfach mal garnicht geschrieben habe- also ich habe mich unter Druck gesetzt, sonst niemand, bitte weiter kommentieren! Wer kennt das noch, dass man denkt, man muss unbedingt etwas machen und weil der Berg zu hoch erscheint, lässt man es einfach ganz bleiben? Doch halt. Auch wenn man noch nicht sehr viel mehr über mich auf der Blogseite erfährt, so kann ich dennoch an den schönen Lebensdingen teilhaben lassen. Zum Beispiel an meinem Apfelkuchen, den ich heute gebacken habe, und zwar nach einem schwäbischen Rezept; einer für meinen Nachbarn, der heute Geburtstag hat und einen für uns. Ich hab in den letzten vier Monaten acht Kilo zugenommen und passe nur noch unter Schmerzen in meine Hosen, quäle mich zum Sport (oder was auch immer ich da tue) und kann das Fressen trotzdem nicht sein lassen (wenigstens hab ich zur Zeit die unschlagbare Hormonausrede, Daumen hoch dafür), aber ich habe gänzlich ohne schlechtes Gewissen und mit origiastischem Genuss ein großes Stück Apfelkuchen verdrückt. Danach hab ich meinen übersinnlichen Körper keinen Sport machen lassen, sondern mich auf den Balkon gesetzt und die letzten hundert Seiten eines Buches gelesen. Nach dem Gewitter, wo die Luft so schön frisch ist (bzw war, jetzt drückt es wieder). SCHÖN!!!! Wenn ich das nächste mal die Apfelbäumchen-Karte ziehe, nehme ich das wörtlich. Dieser Apfelkuchen ist direkt vom himmlischen Buffet. Wahrscheinlich nur den Erzengeln nach getaner Arbeit vorbehalten. Und ich hab was davon abgekriegt und kann mir nachmachen, wann immer ich möchte. Und er ist so dermaßen großartig-bombastisch, dass ich mir nicht mal im Unverstand ein weiteres Stück reinziehe, sondern mich auf morgen freue, wenn ich dann wieder einen Gaumenhöhepunkt kriege. Dieser Apfelkuchen ist besser als Sex. Nein, dieser Apfelkuchen ist Sex.

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