Happy

Ein Hoch auf die Macht der Musik!

Gestern war wieder so ein Tag, den man hätte zerknüllen und in die Gelbe Tonne zum Schreddern hätte werfen können. Mein Gehirn kam aus dem Arbeiten nicht mehr heraus, Schreckensszenarien spielten sich vor meinem inneren Auge ab, mein Bauch hatte einen Knoten in der Größe eines Heuballens beherbergt und ich hatte Schiss, dass ich während der Arbeit in Tränen ausbrechen könnte. Es ist nichts besonders Aufregendes passiert, das hat die Schäfer einfach manchmal- der Kopf und der Bauchi verschwören sich und machen ihr das Leben schwer. Ich habe dringend Urlaub von mir selbst gebraucht. Normalerweise urlaube ich dann in den Fantasiewelten fremder Drehbuch- und sonstiger Autoren, ich musste ja aber arbeiten gehen. Was tun?

Meinen Lebens-Soundtrack umstellen. Die Ohren von Adele befreien und „Chasing Pavements“ Freigang erlauben, Pharell Williams bemühen und in der Dauerwiederholung „Happy“ hören. Und das funzt! Und wie das funzt!!!!

Ich hab schon im Treppenhaus angefangen zu hören; die unterste Schwelle in unserem Haus ist ein fantastischer Ort einen schwungvollen Dreh-Abgang zu zelebrieren. Durch unseren Durchgang wurde mit wedelnden Armen „Happy-happy-happy-happy“ mitgetanzt, die Straße bin ich entlanggehüpft und bei der ersten Ampel habe ich schon mitgesungen. Das hat den Mann mit seinem Hund, der neben mir stand, anscheinend erfreut- er hat mitgetanzt. Leider war die Ampel zu schnell grün.

In der U-Bahn habe ich meine schweren Gedanken mit wippenden Zehen auf Papier gebannt, damit sie aus dem Kopf sind. Der ältere Herr neben mir hat irgendwann mal angefangen zu grinsen und sich von mir verabschiedet, als er aussteigen musste, ohne dass wir zuvor in irgendeine Interaktion getreten wären.

Als ich dann schließlich in unserem Umkleidekellerloch angekommen war, habe ich schnell mal gecheckt, ob ich allein bin- und dann hat diese Umkleide den schönsten „Happydance“ erlebt, dessen sie jemals Zeuge werden durfte. Gut, ich musste mein Hemd zwei Mal knöpfen, bis es richtig geschlossen war, aber was solls. Tanzt mal beim Anziehen.

Heute gehts mir ja eigentlich wieder gut- ich freu mich aber so auf den Arbeitsweg, damit ich wieder tanzen kann-

Clap along if you feel that happiness is the truth… Because I´m happiiiieh….

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Eingeordnet unter Das echte Leben

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